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Landesregierungen in Sachsen, Hessen und NRW werten Musikschulen als Freizeiteinrichtung ab

Der Bundesverband der Freien Musikschulen fordert die Gleichbehandlung von Bildungseinrichtungen in Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

„Lockdown light“ führt zu Musikschulschließungen in NRW, Hessen und Sachsen. Mit großem Unverständnis haben wir die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass Musikschulen in NRW, Hessen und Sachsen im November schließen müssen. In der Bundesregierung wurde ein „Lockdown light“ beschlossen, der eigentlich Kitas, Schulen und weitere Bildungsangebote offen halten sollte.

Nach unserem Verständnis sind Musikschulen Bildungseinrichtungen, was uns sogar von Amtswegen für die Befreiung von der USt bescheinigt wird. Wie kann es dann sein, dass in den neuen Erlassen die Musikschulen als Freizeitangebote dargestellt werden. Volkshochschulen und private Musikdozenten*innen dürfen jedoch Ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Die Musikschulen haben viel in Hygienemaßnahmen investiert und Abstände können eingehalten werden. Der Instrumentalunterricht, der häufig im Einzelunterricht stattfindet, ist somit kein hohes Risiko und wird die Infektionszahlen somit auch nicht weiter in die Höhe treiben.Diese Ungleichbehandlung muss schnellstmöglich beendet werden.

Der bdfm fordert daher die Musikschulen in den drei Bundesländern wieder zu öffnen, um den Schülern*innen die Instrumental- und Vokalausbildung wieder zu ermöglichen.

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